Die verfallenen Türme und Keller neben einer Kirche von 1639 sind ein leichter kurzer Halt auf dem Weg nach Durău.
Über den Ort
Hier stand die Einsiedelei Hangu, die mit dem Eremiten Silvestru verbunden ist. 1639 ließ der Hetman Gheorghe, Bruder des Fürsten Vasile Lupu, die steinerne Kirche der Herabkunft des Heiligen Geistes (Pogorârea Sfântului Duh) bauen; die Umfassungsmauer ist auf 1676 datiert. Die Familien Ruset und Cantacuzino errichteten darum einen befestigten Bojarenhof mit runden Türmen, Mauern und Kellern. Die Cantacuzino erhielten in Russland den Titel Knjas (Fürst), daher der Name Palatul Cnejilor (Fürstenpalast).
Mitte des 19. Jahrhunderts verloren die Cantacuzino das Gut, das an die Familie Sturdza überging. Die Kirche wurde restauriert, der Hof mit Türmen, Mauern und Kellern ist heute eine Ruine. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz.
Gut zu wissen
- Die Ruinen können Sie von außen besichtigen; die Kirche ist außerhalb der Gottesdienste meist verschlossen.
- Neben den Ruinen liegt das Dorfmuseum Ceahlău mit Volkstrachten, Werkzeugen der Bergberufe und Tieren des Ceahlău; laut Museumsführer von CIMEC ist es täglich 9–16 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet, rufen Sie also vorher an (0745 937 204).
- Im Winter können die Wege zwischen den Ruinen verschneit sein; tragen Sie passende Schuhe.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind nicht bestätigt. Prüfen Sie vor dem Besuch die Website des Ortes.