Es gilt als ältestes und größtes Kloster der Moldau, mit einer Kirche, die Stephan der Große bauen ließ.
Über den Ort
Das Kloster ist seit 1407 urkundlich belegt, doch lebten hier schon früher Mönche; die erste Steinkirche, von Petru Mușat errichtet, ist nicht erhalten. Die heutige Himmelfahrtskirche vollendete Stephan der Große 1497. Sie verbindet byzantinische Elemente wie die glasierten Keramikscheiben an den Fassaden mit gotischen Strebepfeilern sowie Tür- und Fensterrahmungen. In der Grabkammer ist Ștefan II., ein Onkel Stephans des Großen, bestattet.
In der Kirche hängt eine als wundertätig verehrte Ikone der Gottesmutter; laut Website des Klosters wurde sie 665 in Lydda gemalt und vom byzantinischen Kaiser Johannes VIII. Palaiologos dem Fürsten Alexandru cel Bun geschenkt. Im Klosterhof stehen ein Glockenturm mit 11 Glocken, das Priesterseminar „Veniamin Costachi“, ein Museum mit der alten Druckerpresse, die seit 1807 in Gebrauch war und eine alte Bibliothek. Im 18. Jahrhundert war hier der heilige Paisius von Neamț Abt.
Gut zu wissen
- Laut dem vom Kloster veröffentlichten Plan beginnt die Liturgie werktags um 7 Uhr und sonntags um 8 Uhr; die Vesper ist um 16 Uhr, samstags die Vigil um 17 Uhr.
- Kommen Sie in angemessener Kleidung (Schultern und Knie bedeckt, Frauen mit Kopftuch in der Kirche) und fragen Sie, bevor Sie in der Kirche fotografieren. Pilger können im Sozial- und Kulturzentrum Hl. Paisius übernachten, mit 50 Doppelzimmern mit Bad (Reservierung unter +40 756 900 539).
- Das Wisentgehege Dragoș Vodă liegt etwa 2,5 km entfernt, das Gedenkhaus Mihail Sadoveanu etwa 1 km. Die Klöster Secu und Sihăstria liegen weiter, etwa 18 und 22 km von Târgu Neamț.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten sind nicht bestätigt. Prüfen Sie vor dem Besuch die Website des Ortes.